Kuba war für die Welt da. Es ist Zeit, dass die Welt für Kuba da ist.
Am 29. Januar 2026 unterzeichnete US-Präsident Donald Trump eine Exekutivanordnung, mit der er einen vermeintlichen „nationalen Notstand” ausrief und Kuba als „außerordentliche Bedrohung” deklarierte. Auf dieser Grundlage beanspruchen die Vereinigten Staaten das Recht, Strafzölle auf Importe aus Ländern zu erheben, die Kuba mit Erdöl beliefern. Das erklärte Ziel: die Treibstoffversorgung der Insel vollständig zum Erliegen zu bringen. Dieses Vorgehen markiert eine neue Phase der imperialistischen Politik der Isolation und Zerstörung gegen den sozialistischen Inselstaat.
Die heutige Entwicklung ist Teil einer umfassenden imperialistischen Offensive, die in einer Phase zunehmender kapitalistischer Krisen Gestalt annimmt. In diesem Rahmen ist Kuba kein isoliertes Ziel, sondern ein strategisches: Einerseits soll das Land für die Durchbrechung des Kreislaufs der Abhängigkeit bestraft werden, andererseits soll eine Warnung an alle anderen ausgesendet werden, die einen ähnlichen Weg einschlagen könnten.
Um zu begreifen, warum Kuba um jeden Preis verteidigt werden muss, ist es jedoch zentral, über moralische Appelle oder abstrakte Solidaritätsbekundungen hinauszugehen. Die Verteidigung der kubanischen Revolution ist eine Frage des Macht- und Kräfteverhältnisses zwischen Imperialismus und internationaler Arbeiter:innenklasse. Denn in Kuba wurde nicht einfach eine politische Führung durch eine andere ersetzt. Es wurden Abhängigkeitsverhältnisse demontiert, ausländisches Kapital enteignet und die Vergesellschaftung über den allergrößten Teil der Wirtschaft durchgesetzt. Dabei hat die kubanische Revolution die Mechanismen durchbrochen, durch die der Imperialismus Profite generiert und seine Dominanz aufrechterhält. Die Antwort des Imperiums war hart und direkt: Blockade, Sabotage, terroristische Angriffe und diplomatische Isolation. All das sind die Instrumente eines Systems, das mit einer gerechteren Alternative nicht koexistieren kann. Der Imperialismus duldet keine Ausnahmen, sondern strebt gezielt danach, sie auszulöschen. Umso wichtiger ist es, dass wir uns an dieser Stelle klar an die Seite Kubas stellen.
Unsere Solidarität darf dabei aber nicht nur episodisch oder symbolisch sein. Sie muss organisiert, politisch und konfrontativ sein. Wir müssen uns aktiv gegen die brutale Blockade einsetzen, den kriminellen Charakter des Wirtschaftskrieges aufdecken und die Arbeiter:innenklasse im eigenen Land gegen die imperialistische Aggression mobilisieren.
Die Zeit, die Revolution zu verteidigen, ist jetzt! Hände weg von Kuba! Für ein Ende der Blockade! Hoch die internationale Solidarität! Defend Cuba!
Unterstützer:innen (Stand: 16.02.2026)
All-African People’s Revolutionary Party (A-APRP) Germany
BAK AgitProp (Bundesarbeitskreis der Linksjugend [’solid])
Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
FBK Freundschaftsgesellschaft Berlin-Kuba e.V.
Linksjugend [’solid] Baden-Württemberg
MERA25
Organisierte Autonomie (OA)
OTKM Stuttgart
Revolutionäre Zukunft (RZ) Nürnberg, Stuttgart und Schwäbisch Gmünd
Rote Jugend Deutschland
Soli Cuba e. V.
Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ)
Unblock Cuba
Einzelpersonen:
Sevim Dagdelen, Publizistin
Reiner Hofmann, Sprecher der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba Regionalgruppe Stuttgart
Jutta Kausch-Henken, Schauspielerin und Moderatorin
Christoph Zimmermann, Aktiv in der Kuba-Solidarität
Die Liste wird laufend ergänzt
Eure Gruppe (oder du als Einzelperson) möchte die Kampagne ebenfalls unterstützen? Schreibt uns gerne eine E-Mail an info(at)defendcuba.com
